Nisthilfen für den Wiedehopf
In Zusammenarbeit mit dem Naturpark Bayerischer Wald wurden in einer kurzfristig geplanten Aktion Nistkästen für den Wiedehopf, eine in Bayern nur noch mit wenig Brutpaaren vertretene Vogelart, unter anderem im Donaurandbruch aufgestellt, um das Angebot für zusätzliche Nistmöglichkeiten auf ausgewählten Flurstücken zu erweitern.
Der Wiedehopf, der dieses Jahr als Vogel des Jahres ausgewählt worden ist, bevorzugt trockene und wärme Standorte, die durch das sich wandelnde Klima für den auffallenden Vogel als Lebensraum immer attraktiver werden. Die strukturreichen Landschaftspflegeflächen entlang des Donaurandbruches werden durch angepasste Bewirtschaftunsmaßnahmen offengehalten und bieten somit ideale Brutmöglichkeiten. Gerne brütet der Bodenjäger in älteren Bäumen in Astlöchern oder in Felshöhlen, Erdlöchern oder sogar unter Dächern, bevor das Weibchen Anfang Mai mit der ca. 15-tägigen Brutphase beginnt. Dort wo die genannten Bruthöhlen durch die immer weniger werdenden Streuobstbestände und Feldgehölze fehlen, werden die Nisthilfen an geeigneten Plätzen gerne angenommen.